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„Über uns“
Sie fragen sich, mit wem Sie es zu tun haben? Ich, Michael Böhm, 1963 in Eggenstein geboren, bin gelernter Stahl- und Bauschlosser, Visionär und Künstler. Vor 9 Jahren habe ich damit begonnen, den Trödelladen „alles-Kruscht“ zu betreiben. In kurzer Zeit waren wir mit unseren Ideen und Aktionen in aller Munde. Wenn Sie möchten, können Sie die Geschichte rund um den Kruschtladen in dem Buch „Kruscht – Eine Kollage aus der Südstadt“ nachlesen. Nachdem wir uns mit dem Trödelladen etabliert hatten, war uns schnell klar, dass wir unsere Geschäftstätigkeit auf Entrümplungen und Haushaltsauflösungen ausweiten wollen. Die Firma „alles-Komplett“ ist daher eine eigenständige Tochter von „alles-Kruscht“. Durch die vielseitigen Aufträge habe ich einen großen Erfahrungsschatz gesammelt, von dem Sie auf alle Fälle profitieren werden. Das Sammeln von Blechdosen ist ein entspannendes - natürlich durch den Hauptberuf begünstigtes – Hobby geworden, das den Alltagsstress ausgleicht und kreativ auf andere Gedanken bringt. Michael Böhm Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Besucher dieser Webseite! Sie als Interessierte, Sammler, Liebhaber alter Blechdosen und Anderem heiße ich hier im virtuellen Blechdosenmuseum herzlich willkommen! Seit ich meine erste Dose im Jahre 2000 beim Sperrmüll meines Stadtteiles gefunden habe, ließ mich die Sammelleidenschaft nicht mehr los. Innerhalb kurzer Zeit fand, kaufte und sammelte ich, nicht zuletzt durch meine Haupttätigkeit www.alleskomplett.com und viele private Reisen und Flohmarktbesuche innerhalb Europas über 1000 Blechdosen. Im Laufe der letzten Jahre kamen immer mehr Dosen dazu, bis 2002 etwa 3000 Stück insgesamt. Da ich in meinem im Jahre 2002 bezogenen neuen Trödelladen „Verschiedenes“ bald nicht mehr wusste, wohin das Gesammelte unterzubringen, wurde alles zunächst in Kisten im Keller gelagert. Anfang 2003 wechselte ich zur heutigen Adresse. Zunächst wurde alles wieder verstaut und das zur Immobilie gehörige Ladenlokal an meine damalige Partnerin als Fotostudio und Werkraum vermietet. In dieser Zeit kam uns die Idee, im Rahmen der jährlich in Straßburg und Karlsruhe initiierten Kunst- und Ausstellungsreihe „Offene Ateliers“ (www.ateliersouverts.net) mit einer kombinierte Dosen- und Fotoausstellung teilzunehmen. Mein langjähriger Freund Martin Schmitt lieferte Fotos und ich steuerte Dosen bei. In einer langen Küchen-Session wurden bei Pizza und Rotwein die Fotos beschnitten und in die Dosenböden appliziert. Anlässlich der kurz darauf in unserer heutigen Flohmarkthalle stattfindenden Ausstellung konnten die Besucher in jeder Dose eine passende Fotoszene entdecken. Liebe und Fotostudio sind Geschichte, die Dosen blieben erhalten. Der nunmehr leere Laden eignete sich ideal zur Präsentation der inzwischen fast 5000 Dosen. Während ein anderer Freund mein neues Büro vervollständigte, stattete ich die Räume mit alten Regalen, einem alten Herd und einem alten Eisschrank aus und begann, das in seiner Art erste Blechdosenmuseum Deutschlands einzurichten. Bis heute verändert und erweitert dieses ständig seine Präsentation und seinen Inhalt.
In unserem Museum darf man alles anfassen, anschauen, öffnen, über den Inhalt staunen, sich seine Gedanken machen, darüber sprechen und sich ganz allgemein wohlfühlen. Sie dürfen fragen und erhalten Antworten. Sie dürfen Dosen zum Kauf anbieten und eigene Dosen gegen hier doppelte tauschen. Nur eines dürfen Sie nicht – Dosen kaufen und Dosen klauen. Käuflich erwerben kann man alles andere in Schaufenstern und im Laden.
Hier wird von Fall zu Fall auf anstehende Veranstaltungen verwiesen. Wir beabsichtigen, Ausstellungen, Lesungen und musikalische Veranstaltungen in loser Folge anzubieten. Das Ambiente von Haus, Museum und Hinterhof bietet einen idealen Rahmen für kleine Präsentationen in gemütlicher Atmosphäre. Gerne laden wir Sie ein, solche Projekte bei uns durchzuführen, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf! „Bannertausch, Spenden und Sponsoring“ In der heutigen Zeit ist Erhalt und Präsentation einer Sammlung wie dieser sehr schwer – weil teuer – geworden. Dennoch soll und muss ein solches Kulturgut, das wie kaum ein Anderes den Zeitgeist und die Werbephilosophie von Generationen verkörpert, erhalten werden. Zur Finanzierung von Räumlichkeiten, Energiekosten und Weiterentwicklung freuen wir uns über jeden Spendeneuro, der dazu beiträgt, das Begonnene fortzusetzen. Gerne bieten wir auch gegenseitige Verlinkung mit Ihrer Webseite oder Bannertausch an; Voraussetzung ist allerdings eine thematische Nähe.
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Text und Überarbeitung: Martin Knauber und Michael Böhm (genannt Kruscht), August 2006
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